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Optional kann bei der Übertragung von Binärdaten noch eine Kompression der Daten
erfolgen, die auf dem ZIP-Verfahren basiert.
2. 2 Prinzipieller Loginablauf
Ein Login auf einem Server läuft prinzipiell so ab:
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Der Client baut eine TCP-Verbindung zum Server auf (Default-Port: 22).
·
Beide Partner tauschen die jeweils verwendete Protokollversion aus. Sollten
die Versionen inkompatibel sein, so wird die Kommunikation beendet.
(Zur Zeit existieren zwei inkompatible Versionen des Secure Shell Protokolls.
SSH 1.x und SSH 2.x. Dies beruht darauf, dass die Version 1.x des SSH-
Protokolls nicht international standardisiert ist und mit leichten Mängeln
behaftet ist. Dies ist mit der Version 2.x, die durch die Internet Engineering
Task Force (IETF) beschrieben ist, behoben worden.)
·
Client und Server schalten auf ein paketbasierendes Binär-Protokoll um,
wobei ein Paket aus folgenden Feldern besteht:
o Paketlänge (max. 262144 Byte)
o Padding: 1 bis 8 Byte zufällig erzeugte Daten, um Know-Plaintext-
Attacken zu erschweren
o Pakettyp
o Die Binärdaten des Nutzers
o Prüfsumme (CRC), die vor Verschlüsselung der Daten berechnet wird
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Der Server sendet seine beiden öffentlichen RSA-Schlüssel eH und eS (Host-
und Server-Key), sowie eine Auflistung, der von ihm unterstützten
symmetrischen Verschlüsselungsverfahren zum Client.
·
Der Client verifiziert eH über die lokal gespeicherte Datenbasis, oder fügt
diesen Schlüssel zur Datenbasis hinzu, falls es der Nutzer zulässt.
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Wurde eH vom Client akzeptiert, so erzeugt dieser einen zufälligen
Sitzungsschlüssel, der mit Hilfe der Schlüssel eH und eS verschlüsselt und mit
Zugabe des gewünschten symmetrischen Verschlüsselungsverfahrens an den
Server gesendet wird.
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Nun erfolgt jegliche Kommunikation nur noch verschlüsselt.
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Der Client authentifiziert sich nun mit einem der jeweils unterstützten
Verfahren.
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Nach erfolgreicher Authentifizierung wird für den Nutzer die Arbeitsumgebung
auf dem Server bereitgestellt (Setzen von Umgebungsvariablen,
gegebenenfalls Umleiten von X11-Verbindungen,...).
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Nun beginnt der Austausch der Nutzerdaten.
2. 3 Eine Beispielsitzung
Im hier gegebenen Beispiel wurde durch Eingabe des Befehls: ssh lakoma -v
eine SSH-Verbindung zum Rechner lakoma erzeugt, wobei jegliche Login-
Meldungen aufgezeichnet wurden:
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